Line Item: Automatisiert extrahiert

Der Begriff Line Item wurde über die vergangenen Jahre im Finanzbereich verstärkt „eingebürgert“. Während das deutsche Pendant „Einzelposten“ bzw. „Einzelposition“ nur auf ca. 70 Suchen in google.de pro Monat kommt, sind es für „Line Item“ immerhin 320.

Unter einem Line Item versteht man in der Regel alle Informationen einer Zeile einer Tabelle. Da dies eine sehr generische Beschreibung ist, kann es sich je nach Kontext um verschiedenste Einzelposten handeln. Also einzelne Positionen, die je nach Dokumentenkontext zu einer logischen Gruppe zusammengefasst wurden. Das Line Item beinhaltet dabei detaillierte Informationen für eine Position in dieser Gruppe.

Bei der Extraktion von Geschäftsdokumenten sind dabei unter anderen die Line Items von Angebots-, Bestell-, Auftrags, Belegs-, Rechnungs- und Lieferdokumenten die am stärksten nachgefragtesten.

Line Item Rechnung

Was haben all diese Positionen gemeinsam?

Bei all diesen Geschäftsdokumenten handelt es sich um Informationen rund um den Purchase2Pay (Beschaffungssicht) bzw. Order2Cash (Verkaufssicht) Prozess. Genauer gesagt, um zusätzliche Informationen rund um den Kauf eines einzelnen Produkts. Die logische Gruppierung der einzelnen Positionen ist dabei von administrativen Aspekten getrieben (z.B. Zeitintervall oder Lieferung).

Welche typischen Use Cases stehen hinter der Line Item Erfassung?

Aus diesem Grund ist auch z.B. ein 3-Wege-Abgleich (Bestellung, Rechnung, Lieferung) für die automatisierte Freigabe von Rechnungen sowie deren Dunkelbuchung oftmals eine komplexe Aufgabe. Neben dem 3-Wege Abgleich sind verschiedenste Anfragen von Kund*innen bei der Erfassung ein Thema: Splitbuchungen bei Steuerberater*innen, automatisierte Kontierung, Freigabe von Kostenvoranschlä